Wohnraum
Trotz zahlreicher Initiativen, Gesetzesvorhaben und kreativer Ideen in der ganzen Republik bleibt die Schaffung von bezahlbarem, generationengerechtem Wohnraum eine Herausforderung. Die Gründe dafür sind vielfältig und haben nur selten mit überhöhten Renditen oder übermäßig strengen Bauvorschriften zu tun. Steigende Baukosten, Fachkräftemangel, fehlende Flächen und hohe Zinsen zählen zu den zentralen Preistreibern.
Mit dem richtigen System bzw. dem passenden Modell können Kommunen jedoch selbst zu Bauherrinnen werden. Die Preistreiber lassen sich dadurch zwar nicht umgehen, aber ihnen kann sehr wirkungsvoll begegnet werden.
Bereits 20 Kommunen in NRW sind diesen Weg gegangen und haben dauerhaft bezahlbaren Wohnraum für Seniorinnen und Senioren, Auszubildende, Fachkräfte und Familien geschaffen.
Modell Westfalen
Die Nachfrage nach Gewerbeflächen in Deutschland wächst trotz des noch schwachen Investitionsklimas. Insbesondere die Ansiedlung von Rechenzentren gewinnt zunehmend an Bedeutung. Doch entweder gibt es keine Flächen oder die Flächenmobilisierung wird durch Umweltauflagen und Bürgerbegehren erschwert. Außerdem müssen Gewerbe- bzw. Industriegebiete zukünftig den Ansprüchen von Unternehmen an Verkehrs-, klimatischer und soziale Infrastruktur gerecht werden. Darüber hinaus müssen sie durch Reduktion von Versiegelung den klimatischen Veränderungen Rechnung tragen. Außerdem müssen Pendlerverkehre reduziert werden.
Für die Verwaltung einer Kommune ist sowohl die Bereitstellung einer Fläche in den entsprechenden Größenverhältnissen als auch das Management des Ansiedlungsverfahrens nicht zu stämmen, es sei denn, es handelt sich um eine Großstadt.
Die Gemeinde Lippetal und die Stadt Hamm haben sich, mit Beratung von Michael Hoppenberg, deswegen für ein anderes Verfahren entschieden und damit ein Projekt mit einem Investitionsvolumen von 8 Milliarden Euro in ihre Region geholt.
Finanzierungsmodelle
Wohl selten zuvor wurde so intensiv der Umstand diskutiert, dass zu wenig finanzielle Mittel vorhanden sind es entbrennen Diskussionen über Steuererhöhungen, Konjunkturpakete, zusätzliche Ausgabenkürzungen. Ob und wann eine dieser Maßnahmen die angespannte Finanzlage der Kommunen entspannen wird, bleibt fraglich, während der Investitions- und Entscheidungsdruck weiter steigen. Da der Prozess der Fördermittelbeschaffung mittlerweile wenig Planungssicherheit bietet, muss auch die Entshcheidung sorgfältig abgewogen werden.
Auch hier setzt die Pyramis nicht auf Forderungen an Bund und Länder, sondern auf die Eigeninitiative der Kommunen und auf die Entwicklung einer völlig neuen Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Versicherungen und Stiftungen, um die wachsenden Finanzierungslücken wieder zu schließen.
Sparringsprogramm für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister
Demokratie beginnt in den Kommunen. Wollen wir die Demokratie stärken, müssen wir vor Ort anfangen. Das gelingt uns, indem wir Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern ein starkes Reservoir an Wissen, Unterstützung und Managementkapazitäten bereitstellen.
Der Alltag Rathaus birgt zum Teil unvorhersehbare Herausforderungen, denen Amtsinhaberinnen und Amtsinhaber aufgrund ihrer Führungsrolle manchmal allein gegenüberstehen.
Für diese und weitere Situationen hat die Pyramis Kommunal- und Mittelstandsberatung GmbH, die Beratungs-Unit der Pyramis, ihr Sparringsprogramm entwickelt, in dessen Rahmen den Amtsinhaberinnen und Amtsinhabern nicht nur jahrelange verwaltungstechnische, kommunalpolitische und projektorganisatorisch Erfahrung, sondern ein Mitstreiter zur Seite steht, dem jedwede rathäusliche Situation nicht fremd ist.
Unser Ziel: Ein starkes Amt und damit eine starke Kommune!