WestfalenModell 3.0
Es geht um die digitale Souveränität
Um die digitale Souveränität Deutschlands zu stärken, sind lokale Rechenzentren essentiell. Zudem sind sie neben der Autarkie ein wichtiger Faktor für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Für die Standortkommune bzw. die Standortkommunen ergeben sich darüber hinaus klare Vorteile:
- Höhere Standortattraktivität für Unternehmen aus IT, Smart Industry und Forschung
- Regionale Wertschöpfung statt Abfluss in internationale Strukturen
- Verbesserter Schutz vor Cyberkriminalität durch lokale Sicherheitsarchitekturen
- Grundlagen für KI‑Projekte, Smart Village und digitale Verwaltung
- Nutzbare Abwärme für kommunale oder interkommunale Wärmenetze
- Erhöhtes Gewerbesteueraufkommen durch die Ansiedlung IT‑ und datengetriebener Unternehmen im RZ‑Umfeld
Flächenbedarf und Standortanforderungen
Ein Rechenzentrum benötigt im Durchschnitt rund 9.300 m² Fläche – abhängig von der geplanten Serverkapazität. Bei der Flächenauswahl müssen auch die Bedarfe jener Unternehmen berücksichtigt werden, die sich in unmittelbarer Nähe ansiedeln wollen.
Für den Betrieb eines Rechenzentrums sind folgende Voraussetzungen essenziell:
- Hohe Anschlussleistung und stabile Netzanbindung
- Zugang zu Wasser für die Kühlung
- Integration der Abwärme in Fernwärmenetze
- Verkehrs- und Logistikanbindung
Sind diese Voraussetzungen erfüllt, Planungssicherheit gegeben und ein Investor gefunden, beträgt die Bauzeit eines Rechenzentrums 18 bis 30 Monate.
Warum interkommunale Gewerbegebiete der Schlüssel sind
Viele Kommunen können die notwendigen Voraussetzungen – Flächen, Infrastruktur, Investitionsvolumen, Personal – nicht allein schaffen. Das Modell des interkommunalen Gewerbegebiets, wie es im Industriegebiet Westfalen erfolgreich umgesetzt werden soll, bietet daher einen optimalen Weg:
- Bündelung kommunaler Kompetenzen
- Verteilung von Aufgaben, Risiken und Investitionskosten
- Gemeinsame Requirierung von Flächen
- Nachweis eines gemeinsamen Bedarfs gegenüber Land, Bund und Investoren
- Stärkung der Region statt Konkurrenz zwischen Kommunen
Die Rolle der Pyramis
Von der ersten Absichtserklärung bis zur Fertigstellung des Rechenzentrums begleitet die Pyramis als erfahrener kommunaler Projektsteuerer den gesamten Prozess – strukturiert, rechtssicher und mit klaren Verantwortlichkeiten.
- Klärung ökologischer, infrastruktureller, finanzieller, steuerlicher und rechtlicher Rahmenbedingungen
- Beratung bei der Wahl der Kooperationsform
- Investorenakquise
- Politische Vorbereitung
Risikomanagement und Stakeholderkommunikation
Risikomanagement und Stakeholderkommunikation
Risikomanagement und Stakeholderkommunikation
- Erstellung eines Zeitplans und Definition von Meilensteinen
- Erstellung eines Berichtswesens und eines Controlling-Systems
- Endgültige Festlegung der Finanzierungsstruktur
- Vertragsgestaltung
- Mitwirkung bei Auftragsvergaben
- Qualitätsmanagement
- Dokumentation
- Regelmäßiger Bericht an den Verwaltungsvorstand und an die Politik
- Organisation und Durchführung eines regelmäßigen Jour Fixes mit allen Projektbeteiligten
- Projekt- und Zielevaluation
- Erstellung von Verwendungsnachweisen
- Öffentlichkeitsarbeit
Unsere Projektmanager
Matthias Lürbke
Bürgermeister Lippetal von 2009 bis 2025
Seit 2025: Projektmanager bei der Pyramis
Michael Hoppenberg
Geschäftsführer der Pyramis
